Damian Duchamps' Blog

Schule – Chaos mit Ansage, System ohne System


Posted in Schulentwicklung, Schulpolitik by damianduchamps on Mai 15, 2016

Dieser Tage hatte ich mit dem System Schule mal wieder ein Erlebnis, welches bei mir das Fass zum überlaufen brachte, wo ich tatsächlich mal wieder mit dem Gedanken spielte, alles einfach hinzuschmeißen.

Ich bin in der Lehrerfortbildung tätig und dafür mit einigen Stunden entlastet. Nun hat man mir angeboten, meine Entlastung auszuweiten. Ich könnte also mehr Stunden in der Fortbildung tätig sein und würde dafür weniger unterrichten. Bisher war so etwas relativ einfach geregelt. Man sprach sich mit der Leitung des Kompetenzteams, welche die Fortbildung vor Ort regelt, ab, diese beantragte entsprechende Stunden bei der Bezirksregierung und wenn alles in Ordnung war, bekam man die zusätzlichen Stunden genehmigt. Das geht jetzt nicht mehr. Jetzt muss ich mich bewerben, „mit den üblichen Unterlagen,“ und dann zu einem Bewerbungsgespräch zur Bezirksregierung fahren. Selbst wenn ich, der ich einige Jahre in der Fortbildung tätig bin, meine Tätigkeit dort nur um zwei Stunden erweitern möchte, muss ich diese Prozedur über mich ergehen lassen. Wer sich das bei der Bezirksregierung ausgedacht hat, dem sollte man dafür mindestens das Bundesverdienstkreuz verleihen. Letztlich ist dieses Erlebnis aber nur symptomatisch für das Chaos in unserem Schulsystem.

Nun ja, so kam also der ganze Frust mit diesem System in mir wieder einmal hoch. Und das hat Gründe, denn ich bin zwar auch nur ein Rad im Getriebe, doch ich habe Augen und Ohren und bin, auch durch dieses Schulsystem, zu Kritik erzogen worden. Zum Glück.

Als ich 1970 als Erstklässler das erste Mal mit Schule zu tun hatte, war das Schulsystem noch weitestgehend in Ordnung. Es war ein System, welches bundeseinheitlich ziemlich gleichförmig angelegt war, dreigliedrig und zumindest vom Prinzip her durchlässig nach unten wie nach oben. Überall begann man mit der ersten Fremdsprache in der Klasse fünf und mit der zweiten in der Klasse sieben. Nach und nach wurde überall der Abschluss der Klasse zehn eingeführt, auch wenn ein Hauptschulabschluss nach Klasse neun weiterhin möglich war. Aber es zeichneten sich bereits erste Versuche an, das System aufzubrechen. Die Gesamtschule wurde eingeführt. Chancengleichheit für alle, war die Losung. Grundsätzlich war das sicher keine schlechte Idee. Auch die katholische Tochter vom Lande oder der Sohn des Arbeiters sollte die Gelegenheit erhalten, das Abitur zu machen und zu studieren. Was aber im Laufe der Jahrzehnte daraus wurde, ist schlichtweg eine Katastrophe.

Wirklich besser wurde wenig. Auch wenn nach außen hin zunächst noch alles ziemlich gleich war, begann das System auseinander zu driften. Ein Abitur aus Nordrhein-Westfalen galt zum meiner Abi-Zeit in Bayern nichts. Wer sein Abitur in einer Gesamtschule in Nordrhein Westfalen ablegte, lag im Stoff deutlich hinter einem Abiturienten vom Gymnasium zurück.

Schule entwickelte sich im Spannungsfeld der parteipolitischen Ideologien, auf Landesebene bis hinunter in die Kommunen. In den CDU und CSU regierten Bundesländern blieb man eher konservativ beim bewährten System und setzte auf Leistung und Elitenförderung. In den SPD-regierten Bundesländern war man dagegen deutlich experimentierfreudiger. Das Mantra, unter dem das geschah, lautete „Chancengleichheit.“ Immer wieder wurde in den SPD Ländern mit oft zweifelhaftem Erfolg versucht, die Dinge zum Besseren zu verändern. Die Gesamtschule kam ins Spiel. Schulversuche und Leuchtturmprojekte blieben in der Regel allerdings ohne Folgen, weil sich die dahinter liegenden Konzepte auch bei erfolgreichen Ergebnissen, politisch nicht durchsetzen ließen. Viele junge motivierte Lehrer wurden so im Laufe der Jahre verheizt. Man ließ sie neue Konzepte auszuarbeiten, Lehrpläne schreiben usw. bis sie lernten, Reformen einfach auszusitzen. Diese Generation Lehrer ist mittlerweile fast komplett im Ruhestand und die meisten sind froh darüber. Aus ihrer Sicht hat sich das Schulsystem im Laufe der Jahrzehnte in unserem Land nicht verbessert.

Wenn man die Entwicklung über die vielen Jahre beobachtet, hat man das Gefühl, das System Schule driftet mehr und mehr auseinander. Aus dem einst relativ einheitlichen System ist mittlerweile etwas geworden, wo es schwierig ist, überhaupt noch von einem System zu sprechen. Vor wenigen Jahren hieß es einmal im Spiegel, dass wir in Deutschland mittlerweile über 50 verschiedene Schulformen haben, zumindest dem Namen nach. Mit der Einführung von G8 ist alles nur noch chaotischer geworden. In manchen Bundesländern beginnt man nun mit der zweiten Fremdsprache bereits in der sechsten Klasse. In anderen ist man bei der Klasse sieben geblieben. Familien, die von einem Bundesland in ein anderes wechseln wollen, werden dadurch vor enorme Probleme gestellt. Viele Kinder müssen ein Jahr wiederholen, weil sie das erste Jahr der neuen Fremdsprache verpasst haben. Wer von einer Hauptschule oder einer Realschule zum Gymnasium in die Oberstufe wechselt, muss bei einem G8 Gymnasium die Klasse zehn wiederholen, da diese dort bereits zur Oberstufe zählt.

Das G8 war von seiner Grundidee sicherlich in Ordnung. Man wollte eine Angleichung an andere Länder in Europa. Doch wie so oft in diesem System Schule scheiterte das alles am System selbst. Damit G8 funktionieren kann, mussten die Schulen ihre Lehrpläne in den einzelnen Fächern reduzieren. Ganz wenigen Schulen gelang dieses. Bei der Mehrheit der Gymnasien funktionierte es überhaupt nicht. Keine Fachschaft war dort bereit, etwas zu streichen. Das sollten gefälligst die anderen tun, die weniger wichtigen Fächer. Und so wurde der Schwarze Peter hin und her geschoben und zum Schluss wurde gar nichts gestrichen. Die Leidtragenden sind die Schüler und die Familien. Gestiegener Druck und weniger Freizeit sind eine Folge. Irgendwann erkannte auch die Politik, dass es so nicht weitergehen konnte. An vielen Stellen kam zudem der Wunsch auf, wieder zurück zu G9 zu gehen. Wo die Politik es dann zuließ, wechselten tatsächlich Gymnasien wieder zurück zu G9. Gleichzeitig versuchte man für die G8 Gymnasien die Situation zu entschärfen. Anstelle der Reduktion im Stoffumfang, den die Gymnasien nicht geschafft hatten, setzte man jetzt bei den Hausaufgaben an. Weniger Hausaufgaben. Ob das nun zu einem Erfolg geführt hat, darüber hat man bisher nichts gehört. Ich wage, zu bezweifeln, dass die Situation sich geändert hat. Auch hier werden die einzelnen Fächer weiterhin auf dem alten Umfang der Hausaufgaben bestanden haben und den schwarzen Peter an die anderen weitergegeben haben.

Und parallel verschwinden nun nach und nach die Hauptschulen und an vielen Stellen auch die Realschulen. Stattdessen hat man hier in Nordrhein-Westfalen nun jede Menge neue Gesamtschulen und Sekundarschulen und ein paar Gemeinschaftsschulen. Letztere entstanden in dem Versuch der SPD, das Schulsystem umzukrempeln. Der Versuch scheiterte dann aber am Widerstand der CDU. Neue Gemeinschaftsschulen gab es nicht mehr nach dem Schulfrieden, doch da die gerade entstandenen Bestandsschutz haben, existieren sie weiter. Wenn man die Gesamtlage in NRW betrachtet, so entwickelt sich das System tendenziell zu einem zweigliedrigen Schulsystem. Auf der einen Seite sind die Gymnasien, welche gut 40 % aller Schüler aus den Grundschulen aufnehmen. Und dann sind da noch die anderen Schulen: Gesamtschulen, Sekundarschulen, Realschulen und Hauptschulen und die wenigen Gemeinschaftsschulen. Wirklich zweigliedrig kann das System jedoch nicht werden. Wie an verschiedenen Stellen im ganzen Land zu sehen ist, passen hier einige Sachen nicht zusammen. Es entstehen vor allem unsägliche und unnötige Konkurrenzsituationen zwischen Schulen.

Immer wieder wird deutlich, dass die gesellschaftlichen Vorstellungen von Schule mit denen der Politik nicht deckungsgleich sind. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Politik von Parteien gemacht wird, die nicht von 80 oder 90 % der Bevölkerung gewählt werden. Sie vertreten damit auch bildungspolitische Ideologien, die nur von einem kleineren Teil der Bevölkerung unterstützt werden. Hinzu kommt, dass viele Eltern, vor allem wenn sie selbst einen mittleren oder gehobenen Bildungsabschluss haben, ihre Kinder auf einem Gymnasium sehen möchten. Sie sollen später bessere Chancen haben und definitiv nicht mit den ganzen Kindern aus dem bildungsfernen Schichten auf eine Schule gehen, „nicht mit den Migrantenkindern, nicht mit den Blöden, nicht mit den Asozialen, nicht mit den Förderschülern (Inklusion ist gut, aber bitte nicht in der Klasse meines Kindes).“ Ihre Kinder sollen auf jeden Fall Abitur machen. Und außerdem klingt es ja auch viel besser, wenn man sagen kann, mein Kind geht aufs Gymnasium. Und Gesamtschulen entwickeln sich jetzt, wo die Hauptschulen wegfallen, mehr und mehr zum Sammelbecken für all jene Kinder, die eben nirgendwo anders unterkommen. Wer möchte es Eltern übel nehmen, wenn sie ihr Kind dort nicht hinschicken wollen? Der Politik scheint das aber egal. Aufgrund der rechtlichen Strukturen ist es auch nicht möglich, das Schulsystem nun tatsächlich in ein zweigliedriges umzuwandeln.

Hier bei mir vor Ort im südlichen Westfalen sehe ich das ganz deutlich. Man hat neue Gesamtschulen aufgemacht und Sekundarschulen und die Hauptschulen laufen nun alle aus. Aber die Realschulen verschwinden nicht komplett. Es wurde sogar eine in privater Trägerschaft neu eröffnet und gibt noch eine weitere in privater Trägerschaft, welche die Politik nicht einfach schließen kann. Eine andere, die geschlossen werden sollte, bleibt nun doch bestehen, zumindest vorerst. Alle können sich vor Anmeldungen kaum retten. Die Gesamtschulen und die Sekundarschule hingegen haben enorme Probleme durch diese Konkurrenz der Gymnasien und Realschulen. Ihnen fehlen die Kinder mit gymnasialer Empfehlung. Sie bekommen zum Teil nicht einmal ausreichend viele Schüler, um die Vorgaben für die Genehmigung ihrer Schulform zu erfüllen. Die Eltern stimmen mit den Füßen ab. Sie wollen die Gesamtschule nicht. Hier auf dem Land wollen die Eltern auch keinen gebundenen Ganztag. Auf die Gesamtschulen und die Sekundarschule geht nur, wer muss.

Der demographische Wandel verstärkt das Problem noch einmal zusätzlich. Die Gymnasien müssten, wenn nur Kinder mit einem über die Jahre unveränderten Leistungsniveau aufgenommen würden, eigentlich schrumpfen. Das würde für die Gymnasien jedoch weniger Mittelzuweisungen und weniger Lehrerstellen bedeuten. Verhindern können sie das nur, indem sie auch weniger geeignete Schüler aufnehmen. In Folge haben die Gymnasien nun deutlich mehr schwächere Schüler, die sie bis zum Abitur „fördern“ müssen und die restlichen Schulen, von den Realschulen abgesehen, erhalten nur noch was über bleibt und werden so immer mehr zum Sammelbecken für den traurigen Rest. Obwohl schon seit Jahren immer mehr Kinder auf die Gymnasien gehen, die in der Vergangenheit nie dort aufgenommen worden wären, steigt die Zahl der Schüler, die ihr Abitur mit eins machen. Gleichzeitig klagen aber die Hochschulen und Universitäten über immer weniger studierfähige junge Studenten. Wie passt das bitte zusammen?

Das alte dreigliedrige Schulsystem hat zu seiner Zeit sehr gut funktioniert. Es war ein Modell, welches im Großen und Ganzen den Anforderungen seiner Gesellschaft und Wirtschaft entsprach. Heute wäre dieses Schulsystem nicht mehr angemessen. Wie durch eine Vielzahl von Studien festgestellt wurde, hat unser Schulsystem die Tendenz, soziale Benachteiligungen zu verstärken. Alle Versuche, dem entgegenzusteuern, haben keine Verbesserung gebracht, sondern die Tendenz sogar noch weiter zementiert. Das dreigliedrige Schulsystem hat heute keine Berechtigung mehr. Ein Umbau war definitiv erforderlich, um das Schulsystem an veränderte gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedingenden anzupassen. Leider aber war niemand in der Lage, die Fliehkräfte, welche sich aus parteiideologischen Überzeugungen, lokalpolitischen Eitelkeiten, gesellschaftlichen Veränderungen, wirtschaftlichen Anforderungen, demographischen Entwicklungen und finanziellen Sachzwängen ergaben in eine gemeinsame Richtung zu lenken, um das alte Schulsystem in ein neues kohärentes System zu überführen. Ein Grund, warum das nicht gelang, liegt in den politischen Strukturen Deutschlands begründet. Wesentlich entscheidender für die Probleme mit unserem Bildungssystem dürfte jedoch der fehlende gesellschaftliche Konsens sein, wie ein über alle Bundesländer und Kommunen hinweg einheitliches Schulsystem aussehen könnte.

Schulpolitik ist kein Schlachtfeld, auf welchem sich Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker, Menschen mit Ideologien und Eitelkeiten austoben können. Hier geht es um die Zukunft von Menschen, um die Zukunft eines Landes. Lösungen, die einen großen Teil der Gesellschaft nicht mitnehmen und über Machtpolitik, politisches Geschachere oder Schulfrieden zustande kommen, sind keine Lösungen. Das macht die aktuelle Situation wohl mehr als deutlich.

Vielleicht wäre es für die Politik endlich einmal an der Zeit, die bildungspolitischen Ideologien zu begraben und stattdessen einen gesellschaftlichen Konsens zu finden, der dann gemeinschaftlich und bundesweit umgesetzt wird!

Bewundern kann man in dieser Situation, wo eine Besserung auf absehbare Zeit nicht einmal zu erwarten ist, nur die Mitbürger, die als Lehrerinnen und Lehrer täglich ihr Bestes geben, um den Schaden, den dieses System an Kindern und Jugendlichen verursacht, so gering wie möglich zu halten. Viele von ihnen, die allen Widernissen zum Trotz dieses System aushalten, sehen ihr Lehrersein noch immer als Berufung und nicht bloß als Beruf. Dass sie in diesem häufig so menschenverachtenden System oft ihre Gesundheit lassen müssen und häufiger unter Burn-out leiden als andere Berufsgruppen, wundert da nicht. Sie haben täglich mit den Unzulänglichkeiten dieses Systems zu kämpfen. Man kann es ihnen nicht hoch genug anrechnen, dass sie trotzdem ein Maximum leisten. Zu den Leidtragenden in diesem System zählt neben den Lehrern leider auch eine noch größere Zahl an Kindern, Kinder, die nicht die Schule bekommen, die sie eigentlich haben sollten.

4 Antworten

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  1. Lesetipp | Kreide fressen said, on Juli 13, 2016 at 9:41 am

    […] zum Lesen mitgebracht hat, der sollte unbedingt bei Damian Duchamps rüberschauen, der hat nämlich einen wunderbaren Artikel gebloggt, in welchem er das deutsche Schulsystem aufs Korn nimmt. Er spricht mir damit förmlich […]

  2. Matthias Vogt said, on Juli 13, 2016 at 10:59 am

    Der Artikel ist Teil einer Scheindebatte.

    Klaus H. Sindern schreibt in seinem Buch, „Tamagotchi Schule“, dass es viele verschiedene Interessengruppen gibt, die fortwährend irgendwelche Knöpfchen drücken und damit das System Schule am Leben erhalten. Und dazu zählt auch die Gruppe der Schulkritiker.

    http://www.tologo.de/tamagotchi-schule/

    Für mich gibt es eine ganz einfach Lösung. Schafft endlich den Schulzwang ab. Wenn die Schule sich gegen die verschiedenen Formen der Bildung – mit der die Schule nicht das geringste zu tun hat – behaupten müsste und die Menschen mit den Füßen abstimmen könnten, würde sich die derzeit existierende Schule entweder an die Bedürfnisse der Menschen anpassen oder in Luft auflösen.

    Ich hätte inhaltlich so einiges zu kritisieren, aber dann wäre ich auch ein Knöpfchendrücker.

    MfG. Matthias

  3. Ulf Blanke said, on Juli 13, 2016 at 12:37 pm

    Vielen Dank für diesen lesenswerten und interessanten Beitrag. Aus meiner Sicht enthält er jedoch zwei gravierende Irrtümer:
    1. Die These, dass „das dreigliedrige Schulsystem zu seiner Zeit sehr gut funktioniert“ habe, übersieht, dass die Durchlässigkeit auch damals de facto fast nur in eine Richtung funktionierte, nämlich von oben nach unten. Insofern funktionierte das System vor allem insofern, dass viele soziale Schichten von höherer Bildung ausgeschlossen wurden.
    2. Die Forderung „einen gesellschaftlichen Konsens“ im Bereich der Schulpolitik zu finden, geht angesichts der unterschiedlichen Interessen leider derzeit an der gesellschaftlichen Realität vorbei. Die sich vermehrt abzeichnende Zweigliedrigkeit ist ja gerade das Resultat aus der Erkenntnis, dass eine wirkliche Einigung im Moment nicht möglich ist und deshalb als Kompromiss ein System etabliert wird, das auf Dauer so nicht funktionieren kann, da sowohl die Gymnasien als auch die Gesamtschulen die leistungsstarken Schüler benötigen. Eine Auflösung dieses Dilemmas wird es aus meiner Sicht erst dann geben, wenn sich eine politische Mehrheit dafür findet, das gegliederte Schulsystem endlich aufzulösen und stattdessen die Gesamtschule als Schule für alle etabliert.

    • damianduchamps said, on Juli 13, 2016 at 12:55 pm

      Zu Punkt 1 kann ich zustimmen. Es gab durchaus die Probleme mit der Durchlässigkeit. Bei Punkt 2 widersprichst du meiner Aussage nicht wirklich, denn auch eine politische Mehrheit entspricht einem gesellschaftlichen Konsens. Alle wird man nie mitnehmen können. Es gibt immer andere Meinungen. Doch eine Mehrheit bräuchte es eben schon.


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